
Die Farbe des Gürtels sagt aus, wieviele Techniken ein Judoka beherrscht. Nicht immer sagt die Gürtelfarbe etwas über das kämpferische Können des Judoka aus. Das kämpferische Können überprüft der Judoka auf Wettkämpfen, während er bei Gürtelprüfungen (Graduierung) die gelernten Techniken demonstriert. In der japanischen Fachsprache spricht man von Kyu- (Schüler) und Dan- (Meister) Graden. Ein Anfänger trägt einen weißen, der Meister einen schwarzen Gürtel.
Graduierungen finden im Rahmen des Trainings statt. Schrittweise übt und demonstriert der Schüler die geforderten Fertigkeiten und Übungsformen. Und wenn Mindestalter/-wartezeit zwischen den Graduierungen erreicht ist und die Gebühr für die Graduierung bezahlt wurde, erhält der Schüler den nächsten Gürtel.
Den Weiß-Gelben Gürtel erhält jeder, der die grundlegende Judoetikette kennt, ohne Mindestalter/-wartezeit und ohne Gebühr, z.B. nach Vereinseintritt oder im Rahmen einer Judo-AG.


Von Gelb bis Orange-Grün ist das Grundprogramm zu absolvieren:




Von Grün bis Braun ist das Erweiterungsprogramm Pflicht:




Die ausführlichen Beschreibungen der Anforderungen für Kyu-Grade sind hier zusammengefasst: Kyu-Anforderungen
Der Judo-Club Schwenningen e.V. hat lizenzierte Trainer und Prüfer und bildet nach den Richtlinien und Anforderungen des DJB (Deutscher Judobund e.V.) aus. Auf der Homepage des DJB (Deutscher Judobund e.V.) https://www.judobund.de/bildung/graduierungssystem sind neben den vollständigen Anforderungen auch Hintergrundtexte und Technikvideos zu finden.