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Anna-Lena Skudinski, Leonhard Nenno, Michaela Fleig bei den LEM U17 in Pforzheim

Leonhard Nenno traf in Pforzheim in der Gewichtsklasse bis 50 Kilo im ersten Kampf auf einen harten Brocken. Mustafa Jamil vom 1. Mannheimer Judo-Club rang dem JCS-Sportler durch einen Seio-nage-Ansatz (Schulterwurf) ein Wazari (halber Punkt) ab. Leonhard startete seinerseits vehemente Anläufe, konnte aber keinen zu einer Wertung bringen und musste sich gegen den späteren Meister
geschlagen geben. In der Trostrunde lief nach nur 30 Sekunden der Hockenheimer Karl Steinbeiser in einen Konter, der dem Schwenninger einen Ippon (voller Punkt und sofortiger Sieg) erbrachte. Nächster Gegner war Sven Kunold aus der Judohochburg Karlsruhe. Der Kampf gestaltete gleichwertig. Durch eine Unachtsamkeit kam Nenno in einen Armhebelansatz, gegen den er sich nicht wehren konnte. Dies bedeutete das Aus.

Anna-Lena Skudinski trat in der Gewichtsklasse bis 57 Kilo an. Ihr erklärtes Ziel war das Finale. Entsprechend ging sie gegen Carmen Kilian
vom BAC Hockenheim an den Start, ließ von Beginn an keinen Zweifel an ihren Ansprüchen, setzte bereits nach 15 Sekunden ihre Spezialtechnik, den Soto-Maki-Komi (Außendrehwurf), an und errang einen Ippon. Der Weg ins Halbfinale war geöffnet. Im nächsten Kampf wartete die Bruchhausenerin Nina Friedrich. Diese wehrte sich mit verschiedensten Angriffen, der Kämpferin vom Neckarursprung gelang es jedoch, einen Osae-Komi anzusetzen, was nach knapp eineinhalb Minuten den Sieg für Anna-Lena bedeutete. Im Finale ging es gegen Katja Isele vom Bundesligisten aus Ettlingen. Der Kampf gestaltete sich lange Zeit sehr ausgeglichen. Nach rund drei Minuten landeten Anna-Lena und ihre Gegnerin in der Bodenlage, und auch hier ging es sehr heftig zu Sache. Im Fortgang des Kampfes gelang Isele ein Osae-komi, aus dem die Schwenningerin sich nicht mehr befreien konnte. Anna-Lena Skudinski erhielt als Vizemeisterin die Fahrkarte zur Süddeutschen.

In der Gewichtsklasse bis 63 Kilo Michaela Fleig ging für Schwenningen auf die Tatami. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl hatte die Wettkampfleitung beschlossen, die Kämpfe in einem Doppel-Poolsystem auszuführen. So hieß es jeder gegen jeden, erst danach ging es in die Viertelfinalrunde. Die erste Gegnerin war Jasmin Plummer aus Ettlingen. Michaela traute sich nicht, einen eigenen Angriff zu starten und wartete auf eine Kontergelegenheit. Diese Taktik ging nicht auf. Angelina Koch vom JC Bad Krozingen war die nächste Gegnerin. Mit
großem Ehrgeiz ging die JCS-Judoka in den Kampf, wollte sie doch ihre Chance auf das Viertelfinale wahren. Dieser Ehrgeiz und der einher gehende ungestüme Angriff brachte jedoch nicht das gewünschte Ergebnis, nach knapp 50 Sekunden war die nächste Niederlage perfekt. Letzte Gegnerin in diesem Pool war Annika Bolian vom JC Pforzheim. Kurz vor Ende der Kampfzeit von vier Minuten gelang Michaela eine Finte und ein Ushi-mata (Innenschenkelwurf), der Ippon war ihrer. Mit diesem Sieg gelangte die Schwenningerin doch noch ins Viertelfinale mit der Möglichkeit auf Platz drei. Der harte vorhergehende Kampf zeigte bei Michaela Wirkung. Christina Daiger aus Bad Krozingen domierte
von der ersten Sekunde und gewann schon nach kurzer Zeit mit einem O-goshi (Hüftwurf). Michaela musste sich mit dem fünften Platz zufrieden geben, die Fahrkarte zur Süddeutschen hatte sie damit dennoch gelöst.

Judo-Club Schwenningen e.V. Südwest Presse, 07.02.2012: Zwei Fahrkarten zur Süddeutschen

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